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Königsglied

Herzlich Willkommen beim Königsglied der Sankt Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft Ahrweiler.

Das Königsglied ist aus den Schützen entstanden, die der König als Auszeichung zu seiner Tafel geladen hatte. Erste genannte Personen sind für 1819 der königlich preußische Landrat Franz von Gruben, der königlich preußische Sekretär Honecker und der königliche Forstmeister Schenk. Sie zahlten mit acht Reichstalern das höchste Eintrittsgeld aller Schützen, denn das Eintrittsgeld richtete sich nach der sozialen Stellung.

In der damals noch ständig gegliederten Gesellschaft wurden zum Königsglied nur Beamte und Akademiker zugelassen. Heute ist das Königsglied wie alle anderen Züge für alle interessierten Bürger offen. Das Königsglied unterscheidet sich von den anderen acht Schützenzügen aber immer noch durch seine Uniformierung, nämlich schwarzem Anzug, Zylinder, silberner Krawatte mit dem Emblem der Krone.

Die Mitglieder des Königsgliedes tragen also keine Gewehre und nehmen deshalb auch nicht an der Parade teil, sondern nehmen diese zusammen mit dem König ab. Da das Königsglied ursprünglich aus den nächsten Begleitern des Schützenkönigs bestand, begleitet es auch heute noch den König bei allen Umzügen.

Alle Schützenkönige sind mit dem Königsschuss geborene Mitglieder des Königsglied-Beirats. Der Zugführer des Königsgliedes ist dessen „Sprecher“. Er trägt als äußeres Zeichen eine silberne Amtskette.

Zur Zeit (2018) hat das Königsglied 125 Mitglieder. Die Bezeichnung „Königsglied“ entstand erst im Jahre 1867, vorher war der Name „Königsbegleitung“ (ab 1819) gebräuchlich.